FF Lochen am See zur Ăbersicht
Am Sonntag, dem 21.06.2026, wurden wir um 17:38 Uhr gemeinsam mit der FF Lengau mit dem Einsatzstichwort âBrand GebĂ€udeâ und dem Zusatztext âDachstuhlâ alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt rĂŒsteten sich unsere Atemschutztrupps aus. Beim Eintreffen am Einsatzort war eine Rauchentwicklung im Bereich des Daches sichtbar. UnverzĂŒglich wurde mit den Löscharbeiten begonnen. Insgesamt standen drei Atemschutztrupps im Einsatz, davon zwei Trupps der FF Lochen am See und ein Trupp der FF Lengau.
Ein leichter Glimmbrand im Dachbereich konnte rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. UnterstĂŒtzt wurden die ersten MaĂnahmen bereits durch den Hausbesitzer sowie einen Nachbarn, die mittels Feuerlöscher erste Löschversuche unternommen hatten. Durch unseren Abschnittsfeuerwehrkommandanten Christian Baarhammer wurde zusĂ€tzlich der Hub der FF Mattighofen nachalarmiert, wodurch ein sicheres Arbeiten im Dachbereich möglich war.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Blitzeinschlag in den Kamin die Ursache des Brandes. Durch den Einschlag wurden zudem die Stromleitungen im gesamten Haus beschÀdigt.
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde der betroffene Bereich mit der WĂ€rmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschlieĂen. Danach wurden AbdeckungsmaĂnahmen am Dach durchgefĂŒhrt. ZusĂ€tzlich kontrollierte ein Trupp der FF Lochen am See die umliegenden NachbarhĂ€user, um mögliche SchĂ€den an den Stromleitungen auszuschlieĂen und sicherzustellen, dass keine weiteren Gefahren bestanden.
WĂ€hrend des Blitzeinschlages befanden sich mehrere Personen im Garten des Wohnhauses. Insgesamt sieben Personen klagten anschlieĂend ĂŒber Kopfschmerzen oder Schmerzen im Brustbereich und wurden zur weiteren AbklĂ€rung in umliegende KrankenhĂ€user gebracht. Zwei Personen verblieben zur 24-stĂŒndigen Ăberwachung im Krankenhaus. Mittlerweile konnten alle Betroffenen wieder nach Hause entlassen werden und es kann Entwarnung gegeben werden.
Neben den rund 60 EinsatzkrÀften der FF Lochen am See, der FF Lengau und der FF Mattighofen standen auch das Rote Kreuz mit rund 10 EinsatzkrÀften, zwei Polizisten, eine Person von der Stromversorgung sowie unser Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Barhammer im Einsatz.
Wir bedanken uns bei allen EinsatzkrĂ€ften fĂŒr die gute Zusammenarbeit.